Grundhaltung in der Mediation:

Die Grundhaltung in der Mediation basiert auf folgendem Konfliktverständnis:

Konflikte sind nätürlich.
Jeder Konflikt ist eine Mitteilung, die zum Reflektieren und Agieren auffordert. Er ist Ausdruck von persönlichem und fachlichen Entwicklungsbedarf sowie defizitären Strukturen.

Konflikte sind wertvoll und hilfreich.
Sie eröffnen die Möglichkeit für persönliches Wachstum durch die bewusste Wahrnehmung eigener Schwächen und Stärken.

Konflikte bieten eine Chance.
Indem die Beteiligten sich ihre eigenen Bedürfnisse und auch die des anderen bewusst machen, kann die Beziehung neu definiert werden.

Konflikte sind lösbar.
Durch Mediation erfahren die Beteiligten, dass sie Lösungen aktiv, eigenveranwortlich und selbstbestimmt entwickeln können.